Holzforschung
HFB versteht sich als Prüf- und Entwicklungsinstitut, dessen Dienstleistungen sich konsequent an
den aktuellen Bedürfnissen der Industrie orientieren. Neben den Dienstleistungen als bauaufsichtlich anerkannte
Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle sowie „Notifizierte Stelle“ im Rahmen der CE-Kennzeichnung
steht die Entwicklung neuer Produkte und Technologien auf dem Gebiet der Holzwerkstoffe sowie Holzkonstruktionen
im Mittelpunkt des HFB-Leistungsspektrums.
Dabei sind die Produkt- und Verfahrensneu- und -weiterentwicklungen sowohl auf die Bedürfnisse von weltweit agierenden
Großunternehmen der Holzwerkstoffbranche als auch den Bedarf mittelständischer Unternehmen gerichtet, wobei die
Unternehmensphilosophie „flexibel und kundennah“ im Mittelpunkt steht.
HFB ist dabei auf die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Verfahren zur Herstellung span- und faserbewehrter,
organisch und anorganisch gebundener Holzwerkstoffe sowie auf die Entwicklung innovativer Holzkonstruktionen spezialisiert.
Produkt- und Verfahrensentwicklungen erfolgen dabei insbesondere mit finanzieller Unterstützung forschungsfördernder
Stellen des Bundes und des Freistaates Sachsen.
Die Kompetenz der HFB ENGINEERING GMBH speziell auf dem Produktgebiet der anorganisch gebundenen Holzwerkstoffe fußt
auf jahrzehntelangen Erfahrungen mit derartigen Bauprodukten. Entwicklungsleistungen in Bezug auf Produkte mit Zement- und
Gipsbindung und Holzpartikeln als Bewehrungskomponente (Späne, Fasern) besitzen im Hause HFB eine lange Tradition.
HFB verfügt über umfangreiche versuchstechnische Einrichtungen zur Herstellung von Plattenwerkstoffen
unterschiedlicher Art im kleintechnischen Maßstab, d.h. Aufbereitungs-, Misch-, Plattenformungs- und Verdichtungsaggregate.
Partikelanalysen und Differential- Calorimetrische Analysen (DCA) sind genauso möglich wie umfassende prüftechnische
Untersuchungen zur Definition der erzielten elastomechanischen, bauphysikalischen oder Langzeit- Produktparameter.
Entwicklungsrichtungen
- Kostensenkung durch materialsparende Technologien bei der Herstellung organisch und anorganisch gebundener Holzwerkstoffe
- Entwicklung von Lösungen zu stofflich-chemischen Problemen bei der Herstellung von mineralisch gebundenen
Kombinationswerkstoffen (z.B. mittels Hydratationsanalytik, Untersuchungen zur Langzeitbeständigkeit)
- Entwicklung ressourcenschonender Verfahren, zum Beispiel durch Rückführung von Abprodukten in den Produktionsprozess
(z.B. Aschen, Altholz, Besäumreste, Schleifstaub)
- Entwicklung von Produkten und Verfahren unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Holz, Flachs, Seegras, Bambus)
- Entwicklung neuartiger Baustoffe und Bauelemente mit verbesserten mechanischen und/oder bauphysikalischen (wärme- und
schallschutztechnischen) Eigenschaften
Ausgewählte Entwicklungsprojekte
Kurzinformationen jeweils als PDF-Datei zum Anklicken:
- Ökologischer Dämmstoff aus Pflanzenmark
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- Mineralisch gebundene Spanplatte aus Hanfschäben
pdf
- Wärmedämmstoff auf Basis von Bambusfasern
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- Faserzement-Technologie auf der Basis Mischbindemittel
pdf
- Entwicklung einer OSB-Platte der Baustoffklasse B1
pdf
- Entwicklung einer zementgebundenen Spanplatte A2 auf der Basis der Verwendung
neuartiger flammhemmender Zusatzmittel pdf
- Entwicklung einer zementgebundenen OSB-Platte
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- Entwicklung einer Leichtbauplatte aus Seegras
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- Holzwolle-Leichtbauplatte mit verbesserten brandschutztechnischen Eigenschaften
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- Entwicklung eines innovativen Trägersystems für den Holzrahmenbau
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- Einsatz von Altholz zur Produktion mineralisch gebundener Holzwerkstoffe
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- Entwicklung von intelligenten Solarfassadenmoduln
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- Zementgebundene Spanplatte unter Einsatz von Stroh
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- Doppelbodenplatte mit optimierter Stoßfestigkeit
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- Vorkonfektioniertes Trennwandsystem aus Wabenplatten
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- Mineralisch gebundene Spanplatte auf der Basis von Reisstroh
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- Spanplatten mit neuartigem nativen Bindemittel
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- Entwicklung eines Qualitäts- und Klassifizierungsverfahrens für Haftklebebänder
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- Mineralisch gebundene Platte mit Pinus elliottii für Südamerika
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Referenzen
Referenzen und intensive Kundenkontakte zu Bauprodukt- und Anlagenherstellern der Holzwerkstoff- und Holzbaubranche in
Deutschland, in vielen Ländern Europas und Übersee sind Ausdruck für den Erfolg der Unternehmensphilosophie und der
Kompetenz der Mitarbeiter von HFB:
- AMROC Baustoffe, Magdeburg (D)
- BACHL Baustoffe GmbH, Porschendorf (D)
- BINOS Technologies GmbH & Co. KG, Springe (D)
- E.A. EUROAMERICA S.A., Caldera, (Costa Rica)
- GAP-SOLAR GmbH, Perg (A)
- GLUNZ AG, Nettgau / Meppen (D)
- HERAKLITH AG, Ferndorf (A)
- HOMATHERM GmbH & Co. KG, Berga (D)
- KRONOPOL, Zary (Polen)
- PURschaum und Holz GmbH, Mittweida (D)
- RIGIPS GmbH, Bodenwerder (D)
- SCHWÖRERHAUS, Coswig (D)
- XELLA Trockenbau-Systeme GmbH, Duisburg (D)
Beispiele für Patentanmeldungen
Aus der Vielzahl abgeschlossener Entwicklungsvorhaben resultiert eine Reihe von Patentanmeldungen, die seitens der
HFB Engineering GmbH getätigt wurden, u.a.:
- Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers aus Pflanzenmark
DE 431 6561
EU 931 201 91.7
- Bauelemente und Faserplatten mit Fasern aus Cellulose, Papier, Holz oder Glas sowie Holzspanplatten mit einem
gipshaltigen Mischbinder
DE 100 60 212 A1
- Verfahren zur Herstellung einer anorganisch gebundenen Platte aus geschichtet angeordneten Flachspanstreifen aus Holz
DE 10 2004 022 227 A1
Kooperationspartner (Auswahl):
- DRACOSA GmbH, Wolfen (D)
- FEHB GmbH, Stendal (D)
- Holzforschung Austria, Wien (A)
- Technische Universität Dresden, (D)
- TECO Inc., Madison (USA)
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